Immanuel · Ja Jesus
Lerne Jesus Christus mit diesem Kurs selbst kennen! Dein Leben wird sich dadurch positiv verändern.
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Beim „Menschensohn“ geht es nicht nur um einen Menschen, sondern das ist ein Titel für den Messias. Jesus spielt auf eine Szene im Buch Daniel an.
Der Begriff „Menschensohn“, den Jesus verwendet, stammt aus Daniel 7,13.14, wo jemand „wie eines Menschen Sohn“ mit den Wolken des Himmels kommt und vor den „Uralten“ gebracht wird, der Gericht hält (der „Uralte“ ist eine symbolische Umschreibung Gottes, weil er schon immer da ist). Dieser gibt ihm Macht, Ehre und das Reich über alle Völker. Weil der Menschensohn von Gott Macht, Ehre und das Reich über alle Völker erhält, verstanden die Juden darunter den Messias.
Quelle im AT
Wenn Jesus sich als Menschensohn bezeichnet, erklärt er damit, dass er der Messias ist, von dem Daniel 7 spricht.
Jesus bezeichnete sich selbst als „der Menschensohn“. Seinen Zuhörern war klar, dass er sich auf Daniel 7,13.14 bezog. Mit diesem Begriff macht sich Jesus also zum Messias, der einmal zu Gott gehen und von ihm die Herrschaft über die Welt erhalten wird. Das war den Zeitgenossen Jesu damals klar und ärgerte sie, weil sie sich den Messias anders vorstellten.
Der Begriff „Menschensohn“ sagt jedoch nichts darüber aus, dass vorher in Jesus „die Fülle der Gottheit“ war (Kolosser 2,9), dass er „göttliche Gestalt“ hatte und „Gott gleich“ war und danach Mensch geworden ist (Philipper 2,6.7). Jesus ist also kein vergöttlichter Mensch, sondern er war Gott und wurde wie der Sohn eines Menschen.
Der Begriff „Menschensohn“ bekommt durch Daniel 7,14 eine neue Bedeutung. Es geht nicht um einen bloßen Menschen, sondern um den zukünftigen Herrscher über die Welt, dem Gott alle Macht überträgt – eben um den Messias.
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